Geldsklave ist nicht gleich Geldsklave
Es gibt natürlich auch unterschiedliche Ausprägungen des Geldsklaven Fetischs. Das fängt beim Rollenspiel ausschließlich in der Fantasie an und kann bis hin zu Blackmail ( Erpressung ) reichen. Ich selbst hatte über mehrere Jahre mal einen Sklaven, den ich heute ganz klar als Geldsklaven bezeichnen würde. Damals jedoch war mir diese Spielart noch vollkommen unbekannt. Es hat sich einfach so ergeben. Bei ihm war es so, dass es ihn kickte, einen bestimmten Betrag als Strafe für Verfehlungen zahlen zu müssen. Es waren durchaus vermeidbare Verfehlungen. Als ich mit anderen Mitteln, wie Ignoranz oder Züchtigung nicht weiter kam, habe ich die Geldstrafe eingeführt. Er musste mir dafür sein schriftliches Einverständnis geben. Wer mehr darüber wissen möchte, darf mich gerne Anrufen oder in den Livechat kommen. Also haben wir schon mal eine Facette, Tribut als Strafe für Verfehlungen.
Aus einer Unterhaltung heraus wurde mir eine weitere Facette eines Geldsklaven klar. Ich liebe ja Leder. Ich mag es auf der Haut, ich mag den Duft und ich fühle mich gut, wenn ich Leder trage. Lederstiefel lassen mich noch selbstbewusster sein, geben mir ein Gefühl von Stärke. Was sicherlich auf den Reaktion meiner Umwelt basiert. Ich nutze meine Diener gerne dazu, mich beim Shoppen zu begleiten. Vor allem beim Schuhe/Stiefel shopping. Als mein Diener muss er mir beim Anprobieren helfen. Als wir dann zur Kasse gingen, nachdem ich mir ein paar schöne und echt teure Stiefel ausgesucht hatte, zückte mein Diener ohne zu Zögern seine Kreditkarte. Ich hatte einfach nur Spaß daran, ihn in der Öffentlichkeit mit seinem Fußfetisch zu konfrontieren, jedoch sagte er mir im Nachhinein, dass es ihn noch mehr gekickt hat, meine Stiefel zu bezahlen. Er würde mir nicht das Geld geben, damit ich mir dafür was kaufen kann, sondern ihn kickt es, mir etwas zu kaufen, was ich mir selbst kaufen will. Er nennt es dann, der Herrin eine Freude bereiten. Ich glaube auch nicht, dass er sich selbst als Geldsklave sieht. Dennoch ist es sein Wunsch Geld auszugeben um die Herrin glücklich zu machen.
Ich bin ganz sicher keine klassische Findom und für mich wäre es eher die Aufgabe, einen Finsub dahingehend zu kontrollieren, weniger Geld auszugeben. Ich lebe nun mal BDSM und möchte natürlich auch Kommunikation und Sessions, oder wie viele heute sagen, Dynamiken mit dieser Person haben. Wenn der Fetisch Paypig da ist, dann ist das für mich vollkommen in Ordnung, aber es darf nicht zu tatsächlichen finanziellen Problemen beim Finsub kommen. Das fällt für mich ganz klar in meinen Verantwortungsbereich. Und natürlich will ich nicht, dass mein Bottom wahllos an irgendwelche Findoms nebenbei Geld sendet, solange er zu meinem Stall gehört! Und das werde ich auch kontrollieren.
Findom per Definition
Findom: Financial Dominance oder Finanzielle Dominanz, eine Spielart die sich im BDSM ansiedelt, bei der es in erster Linie um Macht und Unterwerfung durch Geldtansfers geht. Der Bottom/Sub/Sklave wird oft als PayPig oder Geldsklave bezeichnet. Oder er bezeichnet sich selbst schon so. Es handelt sich dabei eher um einen Fetisch, bei dem der Geldsklave oder das PayPig freiwillig Geld oder Geschenke an eine Findom sendet und diesen Transfer sexualisiert.
Eine Femdom verlangt in der Regel für die Zeit, die sich mit einem Bottom aufwendet einen festen Tribut. Man kann also sagen, es fliest Geld und der Bottom erhält dafür eine Gegenleistung. Bei mr ist es Zeit. Zeit, in der der Bottom meine volle Aufmerksamkeit bekommt, die auch wie immer geartet sein kann! Bei einer reinen Findom gibt es in der Regel keinerlei Gegenleistung. Es gibt sehr viele Finsubs, die gleichzeitig auch auf Erniedrigung und Demütigung stehen. So erklären sich auch die vielen Findom Profile, die den Bottom im Allgemeinen schon sehr demütigend und erniedrigend ansprechen.

